| Waltrop-Kaffee |
Leuchtturm unterstützt fair gehandelten Waltrop-Kaffee

von links: Thomas Maly (Edeka), Bürgermeisterin
Anne Heck-Guthe,
Eva Jochmann (Leuchtturm e.V.), Friedhelm Heinrich (Weltladen)
Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe kaufte gestern die ersten fünf Kilo Stadtkaffee von der inzwischen dritten Tonne fürs Rathaus. In der Hebewerkstadt läuft die Aktion "Der Pott kocht fair" ganz besonders erfolgreich. Mit 67 Kilogramm pro 1 000 Einwohner im Jahr liegt Walt-rop mit Abstand an der Spitze der 25 teilnehmenden Ruhrgebietsstädte.
In Recklinghausen waren es zum Vergleich 25,65 Kilo und in Castrop-Rauxel 14,15 Kilo. In vier Jahren konnte der Weltladen bereits zwei Tonnen des Columbia-Kaffees absetzen. Das sind 8 000 250-Gramm-Päckchen "fairen" Bio-Kaffees, die am Kirchplatz und neuen weiteren Verkaufsstellen angeboten werden. Thomas Maly (Edeka) – führt nicht nur Kaffee aus dem Weltladen im Sortiment – hat alleine über eine Tonne umgesetzt. "Die Waltroper sind halt umweltbewusst und besonders tüchtig", freute sich Friedhelm Heinrich vom Weltladen. Er nimmt sich mit seinem Team vor, in den nächsten zwei Jahren wieder mindestens eine Tonne des hochwertigen Arabic-Kaffees zu verkaufen.
Neben Weltladen und Edeka Maly gehören auch noch
das Foto- und Reformhaus Overthun, die Fahrschule Greifenhagen, der Leuchtturm
e.V. und die Lokale Agenda 21 zu den Sponsoren, die die Aufkleber für den
Waltrop-Kaffee finanzieren. Die Kaffeebauern in Kolumbien bekommen mit 3,25
Euro für das Kilo Kaffee einen Preis, der weit über dem Weltmarktniveau
liegt. -mdi
19. April 2005 | Quelle: ![]()
letzte Änderung 20.04.2005